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Folge 49 – Krisenjahr 1923 – Ruhrbesetzung, Stresemann und der Beginn der deutsch-französischen Verständigung

Einen Zahlungsverzug Deutschlands bei den Reparationen nahmen Frankreich und Belgien im Januar 1923 zum Anlass, um das Ruhrgebiet zu besetzen – das industrielle Herz des Deutschen Reiches. Der passive Widerstand der Deutschen mündete in einer schweren Wirtschaftskrise – es kam zur Hyperinflation. Im August 1923 bildete sich die erste große Koalition der Weimarer Republik unter dem neuen Reichskanzler Gustav Stresemann, dem späteren Wegbereiter einer deutsch-französischen Verständigung.

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Gäste:

Frank Bischoff ist Präsident des Landesarchivs NRW und Vorsitzender der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde. In Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv NRW, der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde und weiteren regionalen Partnern findet vom 13.9. -15.9. im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets (Bochum) eine Tagung zur transnationalen und regionalen Perspektive der Ruhrkrise statt.

Nicolas Beaupré ist ein auf den Ersten Weltkrieg und die Zwischenkriegszeit spezialisierter Historiker, der aktuell für die École nationale supérieure des sciences de l’information et des bibliothèques (Enssib) arbeitet.

Das Gustav-Stresemann-Institut bietet derzeit eine Veranstaltungsreihe zum 100. Jubiläum der Kanzlerschaft Stresemanns in Bonn und Berlin an.

Wissenschaftliche Begleitung: Landry Charrier vom Sirice – Sorbonne

Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds, des Gustav-Stresemann-Instituts in Bonn und der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde entstanden.

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