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Folge 102 – Frankreich 1944: Besatzung, Gewalt, Erinnerung

Oradour-sur-Glane steht bis heute für die deutsche Gewalt in Frankreich. Aber das Massaker war kein isolierter Ausbruch. Der Historiker Peter Lieb erklärt, wie Besatzung, Ideologie, Vergeltungslogik und Partisanenbekämpfung 1944 ineinandergriffen – und warum die Résistance militärisch begrenzt, politisch aber enorm wichtig war.

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Coverfoto: stock.adobe.com

In dieser Folge:

  • Das Massaker von Oradour-sur-Glane am 10. Juni 1944
  • Deutsche Besatzungspolitik in Frankreich 1943/44
  • Bandenbekämpfung“ und die Kriminalisierung der Résistance
  • Kriegsvölkerrecht, Kombattantenstatus und Repression
  • Wehrmacht, Waffen-SS und Gestapo im besetzten Frankreich
  • Die Rolle französischer Kollaborateure und der Milice
  • Warum die Gewalt nach der Landung in der Normandie eskalierte
  • Die militärische und politische Bedeutung der Résistance
  • Charles de Gaulle, der 18. Juni und der Mythos des Widerstands
  • Was heutige Kriege über Begriffe wie „Terrorist“ und „Freiheitskämpfer“ zeigen

Gesprächspartner: Dr. Peter LiebMilitärhistoriker am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam. Er promovierte über deutsche Besatzungspolitik und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44.

Peter Lieb: Konventioneller Krieg oder NS-Weltanschauungskrieg? Kriegführung und Partisanenbekämpfung in Frankreich 1943/44, Oldenbourg 2007

Dieses Podcast-Projekt ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und des Gustav-Stresemann-Instituts in Bonn entstanden.

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