Den Graben zwischen Paris und der Provinz beklagen die Bürger in Frankreich seit Jahrzehnten. „Paris und die französische Wüste “ nannte der Geograph Jean-François Gravie schon 1947 ein später berühmt gewordenes Pamphlet. Bis heute sind alle Regierungen daran gescheitert, den so tief verankerten Zentralismus im Land zu reformieren. Doch der Frust über die politische Klasse und die Eliten beschert den Extremisten immer größeren Zulauf.
Gäste:
Isabelle Maras – Politikwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt deutsch-französische Beziehungen. Senior Fellow am Centre international de formation européenne (CIFE) in Nizza. Arbeitet aktuell an der Universität von Saint-Étienne.
Barbara Wesel – Europa-Korrespondentin der Deutschen Welle (DW) mit Sitz in Brüssel. Lebt seit vielen Jahren im Département Charente Maritime.
Wissenschaftliche Beratung: Landry Charrier vom Sirice – Sorbonne
Diese Podcast-Ausgabe ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und vom Gustav-Stresemann-Institut in Bonn entstanden.
