Schulter an Schulter in Washington, entschlossen in Berlin: Mit starken Bildern präsentieren sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Staatspräsident Emmanuel Macron derzeit als Krisendiplomaten. Doch wie viel Orientierung und Führung können Deutschland und Frankreich Europa heute wirklich geben? In Folge 86 sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Claire Demesmay – über Politik und Sicherheit, aber auch über Sprache, Kultur, Klischees und die Frage, was Deutschland und Frankreich wirklich zusammenhält.
In dieser Folge:
- Merz und Macron – Chemie, Routine und Inszenierung
- Die Institutionalisierung des „Franco-Allemand“ (Élysée, Aachener Vertrag, Ministerräte, Beamtenaustausch)
- Fortschritte nur unter Druck: Corona, Ukraine-Krieg
- Team Europa statt Tandem? Washington-Gipfel, Weimarer Dreieck, Rolle Großbritanniens
- Wer führt – und muss überhaupt einer führen?
- Die kritischste Lage seit Jahrzehnten: Krieg, Populismus, Zukunft Europas
- Sprache und Kultur als Fundament
- Klischees: Deutsche Pünktlichkeit, französische Arroganz – und die Realität dahinter
👉 Gast: Claire Demesmay – Politikwissenschaftlerin, Forscherin und Dozentin in Paris und Berlin, langjährige Leiterin des Frankreich-Programms bei der DGAP, ab September 2025 Leiterin des Institut français in Bonn.
Dieses Podcast-Projekt ist mit freundlicher Unterstützung des Deutsch-Französischen Bürgerfonds und vom Gustav-Stresemann-Institut in Bonn entstanden.
Moderation: Andreas Noll
